Systemkameras

Die Sony A7

Update 2019:

meine erste Sony A7 der ersten Generation war das Modell mit dem 24MP Sensor, an die ich 2014 diverse alte Gläser adaptiert habe. Danach lockte die Mark II mit dem 5-Achsen-Stabilisator, deren modifiziertes Gehäuse lag mir jedoch nicht mehr so gut in der Hand. Durch einen Zufall bin ich dann an eine R der ersten Generation gekommen, deren gewehrschussartiger Verschluss viele Hobbyfotografen erschüttert hatte. Anlässlich der Photokina durfte ich mit einer 12 MP A7s mit high ISO für lowlight  spielen. Zumal ich aus Überzeugung kein Blitzgerät besitze und stimmungsvolle Aufnahmen mit wenig Licht liebe, hat diese Kamera bei mir über Jahre hinweg überdauert. Angesichts der für eine Kleinbildkamera immer größer und schwerer gewordenen A7-Gehäuse bin ich dann statt bei einer Mark III gleich bei Fujis Mittelformat gelandet. Daneben ist die Sony für Vollformat-Adaptionen oder als Reisekamera noch immer im Einsatz.

Die Ausflüge ins kleine APS-C-Sensorformat waren nie von Dauer. Die Kameras (Sony NEX5, A6000,  Fuji x-e2 und x-pro) waren ausnahmslos herausragend in der Qualität. Wegen des ebenso kleinen A7-Gehäuses boten sie mir jedoch keinen wirklichen Mehrwert.

Bereits das erschwingliche Gehäuse der Sony A7 der ersten Systemkamera-Generation war dank der Sensorgröße eines Kleinbildnegativs geradezu prädestiniert, die Objektiv-Legenden der 50er bis 70er Jahre ins digitale Jahrtausend zu retten. Und Tatsache: Wer gerade kein Tele zur Hand hat, macht einfach aus dem RAW eine Ausschnittsvergrößerung. Keine Sorge, dank des großen Sensorformats ist auch im crop genügend Bildinformation vorhanden, ohne dass es pixelt.  Die A7 hat ein sehr handliches Gehäuse und die meisten SLR-Wechselobjektive stehen in einer guten Größenrelation. Das sogenante „Fokus Peeking“, die farbige Kantenanhebung der Fokusebene, ist derzeit vermeintlich das beste aller Hersteller und macht manuelles Scharfstellen zum Kinderspiel. Inzwischen habe ich das Update von der A7 auf die A7 II mit Bildstabilisator vollzogen. Die Mark II ist etwas größer und schwerer und macht stabilisiert mit einem Autofokus-Tele ebenso viel Spaß wie mit manuellen Gläsern. Deshalb ist sie für mich derzeit wohl die kompletteste Kamera am Markt.

Dies ist mein Set bezahlbarer AF-Objektive: Für Landschaft nutze ich das Sony 2/28mm. Für die Hälfte dessen konnte ich ein Sigma 1,4/30mm ersteigern und habe somit nun am APS-C ein lichtstarkes Standard. Diese beiden kleinen, lichtstarken Optiken haben sich an der Sony A7S bewährt.

Fazit: Die A7 hatte dank zusätzlichem Phasen-AF bereits in der ersten Generation gegenüber der A7R die Nase vorn. Die A7II bringt mit dem Bildstabilisator neben einem deutlich ruhigen Sucherbild zwei weitere Blendenstufen für lichtschwaches Altglas mit. Ich habe mich damit voll und ganz für das Sony Vollformat entschieden. Das unten beschriebene Fuji-Projekt betrachte ich hiermit als abgeschlossen.

Sony A6000 (APS-C Sensor)

Als handlichen Zweit-Body habe ich unlängst eine A6000 günstig erworben. Während die NEX3 mangels Sucher damals nichts Nachhaltiges für mich war, der erschwingliche Nachfolger der NEX 6 und 7 und Vorgänger der A6300 und 6500 wird nun immer dann dabei sein, wenn die A7II nicht mitgenommen wird. Zum anderen habe ich ans VNEX ein paar kleine Objektive von Rangefinder-Kameras adaptiert, die an der A6000 eine gute Figur machen. (siehe manuelle Objektive)

 

Die X-pro1 der Fuji X-Reihe (APS-C)

Fuji x-pro1 Systemkameras
Fuji x-pro1 Systemkamera
Fuji x-pro1 Systemkameras
Fuji x-pro1 Systemkamera

Wem es nicht nur egal ist, was er fotografiert sondern auch womit, findet bei Fuji einige Systemkameras im Retro-Style. Wem sowas liegt und wer bereits mit analogen SLR fotografiert hat, findet sich hinsichtlich der klasisch angeordneten Bedienräder umgehend zurecht.

Böse Zungen behaupten, man brauche angesichts neuester Technik gar kein Vollformat mehr. Und was Fuji aus seinem APS-C Sensoren rausholt ist tatsächlich aller Ehren wert und ich bin in der Regel angesichts des Preisverfalls schon mal eine Generation im Rückstand. Derzeit ist  die X-pro1 die Kamera meiner Wahl.  Das große, an eine Leica Rangefinder erinnernde Retro-Gehäuse der X-pro1 aus Metall vor allem für Street. Die bevorzugten Objektive sind das Carl Zeiss Jena Flektogon oder das Voigtländer Zoomar.

 

Die  Fuji X-e2 Systemkameras (APS-C)

Nicht zuletzt als „Immer dabei“ im Wander-Rucksack, bei Ausflügen und auf Reisen die kleine, leichte X-e2, die sehr universell einsetzbar ist. Nach einem kurzen Test des Vorgängermodells X-e1 habe ich eigentlich nur das inzwischen farbige Fokus Peeking der Fujis vermisst. Bei dieser Funktion handelt es ich um den eingefärbt dargestellten Schärfebereich, die beim Einsatz manueller Objektive besonders gute Kontrolle über Tiefenschärfe und -unschärfe vermittelt. An dieses kleine Gehäuse passen am besten die besonders kleinen handlichen Objektive früher Messsucherkameras von Voigtländer, Leica oder Canon. Update: Die Kamera wurde durch eine schwarze x-e2 ersetzt, an der das kleine Skoparex von der Zeiss Icarex aussieht, als sei es dafür konzipiert.

Fuji x-e2 Systemkameras
Fuji x-e2 Systemkamera

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